Staatspreis 2001

Energieversorger Salzburg AG für seine Merger-Kommunikation "twogether"

Wien (20. November 2001) - Bereits zum 18. Mal wurde der Staatspreis für Public Relations - am 20. November im Rahmen einer Gala in der Wiener Secession - vergeben: Den PR-Staatspreis erhält die Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation in Salzburg für das Projekt "twogether" - die Kommunikation zur Fusion von SAFE und Salzburger Stadtwerke AG zur Salzburg AG.

Projekt: twogether - Merger Communications der Salzburg AG

Staatspreis für Public Relations 2001: Gruppenbild

Staatspreis für Public Relations 2001: Projekt "twogether - Merger ommunications der Salzburg AG

PR-Träger: Salzburg AG

Die Jury prämierte die umfassende Kommunikation zur Fusion zweier bislang konkurrierender Unternehmen. Die Salzburg AG hat diesen Zusammenschluss von der internen PR über einen CD- und CI-Prozess bis hin zur Positionierung und dem neuen Marktauftritt in knapp sechs Monaten kommuniziert.

Von Anfang an spielte Public Relations eine zentrale Rolle im Merger-Management. Das integrative Kommunikationskonzept beinhaltet sämtliche mögliche interne und externe PR-Maßnahmen. Ausgezeichnet wurde vor allem der strategische Ansatz, die konsequente Umsetzung, die Vernetzung der verschiedenen Kommunikationsdisziplinen und die proaktive Miteinbeziehung aller relevanten Dialoggruppen.

Im April 2000 beschlossen - nach längeren politischen Diskussionen - die Eigentümer-vertreter des städtischen Infrastrukturunternehmens Salzburger Stadtwerke AG sowie des Landesenergieversorgers SAFE die Fusion der beiden Gesellschaften. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Liberalisierung des Strommarktes sollte aus den bisherigen regionalen Energieversorgungsunternehmen ein wettbewerbsfähiges Dienstleistungsunternehmen entstehen.

Durch die Fusion prallten zwei vorher konkurrierende Unternehmen unterschiedlicher Unternehmenskultur aufeinander, was die Situation für die Kommunikationsarbeit sehr komplex gestaltete. Beide Firmen hatten ihre eigene Geschichte mit einer gewachsenen Unternehmenskultur und eigener Identität. Mit einem umfassenden Fusions-PR-Konzept hat Salzburg AG diesen Zusammenschluss sowohl intern als auch extern in knapp sechs Monaten kommuniziert.

Begründung der Jury:
Die Kommunikation spielt von Anfang an eine zentrale Rolle im Merger-Management des PR-Trägers. Das zweistufige integrierende Kommunikationskonzept beinhaltet sämtliche in den Kommunikationsdisziplinen vorhandene Werkzeuge und Instrumente, das professionell umgesetzt ein sehr gutes Ergebnis brachte. Auch der CI-Prozess ist sehr gut eingebunden. Die klar strukturierte Darstellung in der Präsentation und die theoretische Fundierung überzeugte die Jurymitglieder. Ein Fusions-PR-Konzept wurde hier als wichtiger neuer Programmbereich der Public Relations eingebracht.

Mit Nominierungen zum Staatspreis für Public Relations 2001 wurden fünf weitere PR-Projekte ausgezeichnet:

Projekt: "Öffentlichkeitsarbeit zum ARCSAward"
ARCS Austrian Research Centers Seibersdorf und communication matters Kollmann, Raunig & Menasse Public Relations

Projekt: "ERSTE Sommer-Universität Danubia"
Erste Bank der Österreichischen Sparkassen und Publico ECC Public Relations

Projekt: "DIE KLIMA-FAMILIE"
Eine Aktion von GLOBAL 2000 und den österreichischen Rauchfangkehrern GLOBAL 2000 und die österreichischen Rauchfangkehrer

Projekt: "Aktion: Alzheimer"
Nicht jedes Vergessen ist Alzheimer
Novartis Pharma und Pfizer Med-Inform Beratung sowie Trimedia Communications Austria

Projekt: "Sprachraum" - Kommunikationskonzept zum Europäischen Jahr der Sprachen
Verband Österreichischer Volkshochschulen und Löwe und Partner, Agentur für Public Relations + [cdc] communicationdesignconsulting

Der bereits zum 18. Mal verliehene Staatspreis für Public Relations wurde 1984 vom Public Relations Verband Austria initiiert, wird seither vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit vergeben und zählt zu den begehrtesten Auszeichnungen der Kommunikationsbranche. Prämiert wird jeweils die kontinuierliche Umsetzung eines Gesamt-PR-Programmes bzw. eines PR-Projektes, das im Rahmen einer langfristigen PR-Konzeption realisiert wurde. Die Beurteilung der eingereichten Arbeiten erfolgt durch eine Jury aus maßgeblichenen Persönlichkeiten der Kommunikationsbranche und des öffentlichen Lebens.

Presse-Rückfragen:
PRVA-Sekretariat
T: +43 1 715 15 40
E: office@prva.at

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